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Nachdem wir angekommen waren

sowie unseren eigenen Stand aufgebaut hatten(Anschauungsmaterial zur Grenze), durften wir uns selbst umschauen und die Projekte der anderen begutachten. Wir waren erstaunt, welche Ergebnisse andere Klassen zum Thema „Grenzenlos" erbracht hatten. Besonders beeindruckt hat uns das Thema „Another Bricks in the Wall". Dabei haben Schüler eine Wand aus Schuhkartons gestapelt. Einige konnte man rausziehen, darin waren dann Informationen über einzelne bestimmte Themen(Stasi-Gefängnis/Scharbowski).
Ich bin froh, dass ich an diesem Tag teilnehmen konnte. Außerdem bin ich stolz auf unsere erbrachte Leistung.

Die offizielle Eröffnung des „Grenzenlos-Tages" übernahmen der Intendant des HR (Dr. Helmut Reitze) und der hessische Kultusminister Prof. Dr. Alexander Lorz. Sie betonten, dass es für die heutige Jugend schwierig sei, sich in die Zeit des geteilten Deutschlands hineinzuversetzen, denn die jungen Menschen sind in ein wiedervereinigtes Deutschland hineingeboren.

Der hessische Kultusminister überreichte Aris Fleischhacker für die Arbeitsgruppe „Grenzenlos" ein Zertifikat, das jetzt in der Schule ausgestellt ist. Der Kultusminister und der HR-Intendant kannten den Grenzübergang Herleshausen selbst aus der Zeit des geteilten Deutschlands. Auch sie passierten ihn, um in die DDR einzureisen.

Im Mittelpunkt stand anschließend eine Zeitzeugendiskussion. Die Moderation übernahm der bekannte Marco Schreyl. Diese Veranstaltung war im Internet per Livestream unter anderem mit unserer Schule verbunden. Die Schüler konnten über das Handy (Whatsapp) Fragen stellen während der Zeitzeugen-Diskussion. Uns wurden als Zeitzeugen Susanne Pütz, Mario Shabaviz vorgestellt, die von ihrem Leben in der DDR berichteten (z. B. Jugendweihe, Pressezensur, Schulalltag). Beide betonten, dass sie froh sind, jetzt in Freiheit zu leben. Als Überraschungsgast kam ein Flüchtling aus Eritrea, der uns von seiner Zeit im Kirchenasyl berichtete. Wir waren über seine richtig guten Sprachkenntnisse erstaunt. Ein Pfarrer hatte ihm Sprachunterricht gegeben. Ein riesiges Tablett mit Speisen und Gewürzen aus seiner Heimat wurde auf die Bühne getragen. Der Eritrer verbindet mit seiner Heimat den Duft der Gewürze und Speisen.

Im Anschluss wurden wir zu einem Mittagessen(Soljanka und afrikanische Spezialitäten) eingeladen. Mit vielen Eindrücken fuhren wir nach Hause.
Hinweis: Die Beiträge kann man unter grenzenlos.hr.de nachschauen.

Jana Stüber, Klasse 9R

Genzenlos 2015