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Wie jedes Jahr führte die Klasse 9H/R

auch dieses Jahr eine Projektprüfung durch. Die Gruppen wurden bereits einige Wochen vor der Prüfung gelost. Sie bestanden immer aus 3 oder 4 Schülern. Dieses Jahr hatte die gesamte Klasse 9R das gleiche Oberthema:“25 Jahre Deutsche Einheit“. Nicht ohne Grund hatte jede Realschulgruppe das gleiche Oberthema. Die hessische Landeszentrale für politische Bildung hat einen Wettbewerb zu diesem Thema ausgeschrieben. Hätten wir Projektprüfung und Wettbewerb parallel bearbeitet, wäre das  viel zu viel geworden. Also hatte unsere Lehrerin Frau Henning die Idee, dass wir das einfach verbinden – jeder das gleiche Oberthema nur andere Schwerpunkte. Nun mussten wir das Thema nur noch ausformulieren.

Unser ausformuliertes Thema war: „25 Jahre Deutsche Einheit- Von der Teilung zum 2 + 4 –Vertrag“. In der Vorbereitungsphase haben wir uns einmal getroffen und besprochen, was jeder Einzelne in den nächsten Wochen bearbeiten muss. Wir hatten es uns so aufgeteilt, dass jeder eines der geschichtlich-geprägten Jahre (17. Juni 1953 – der erste Aufstand in der DDR, 13. August 1961 – Der Mauerbau, 9. November 1989 – Der Mauerfall, 03. Oktober 1990 – Die Wiedervereinigung) ausarbeitet. Nun hatte jeder drei Wochen Zeit, um Informationen herauszusuchen und zusammenzufassen. Danach kam die Durchführungsphase. Dabei haben wir zunächst zwei Tage Zeit gehabt, um die Präsentation (mit Hilfe unserer in der Vorbereitungsphase rausgesuchten Informationen) herzustellen. Die zwei nächsten Tage haben wir die Präsentation „geübt“. Dann kam der Prüfungstag.  Wir waren gleich als erstes dran. Natürlich waren alle sehr aufgeregt. Mit Hilfe von Landkarte, Power-Point; Overheadprojektor, einem Video sowie einem Rollenspiel haben wir „unsere Jahre“ präsentiert.

In unserem Rollenspiel gab es die Großeltern und die Enkelkinder. Die Enkelkinder haben erzählt, sie würden am nächsten Tag eine Arbeit schreiben. Über den 17. Juni 1953 und den 13. August 1961. Natürlich konnten die Großeltern noch viel darüber erzählen und haben somit ihre Informationen präsentiert. Danach haben die Enkel erzählt, was sie über die Grenzöffnung sowie über die Wiedervereinigung wissen. Den krönenden Abschluss bildete das Fazit zum besonderen ausgearbeiteten Jahr.  Es hat uns allen sehr viel Spaß gemacht. Es war für die Gruppe eine sehr schöne Zeit. Doch waren wir auch sehr gefordert: Kreativität, Ehrgeiz und Charakter jedes Einzelnen waren gefragt. Denn durch den Einfluss und die Begabung jedes Einzelnen in der Gruppe ist die Präsentation einzigartig geworden.                     (Jana Stüber 9 R)

Aris

Gruppe zwei hat sich mit einem spannenden Thema beschäftigt, wie ich finde. Das Thema hieß „Veränderungen nach Grenzöffnung in der Gemeinde Herleshausen“. Wir alle waren von dem Thema sehr begeistert, weil man viel über den Ort Herleshausen vor  der Wiedervereinigung erfahren hat. Die Unterpunkte unseres Themas waren auch spannend. Jeder Einzelne unserer Gruppe hatte ein Unterthema. Einmal war das der „Abbau“ der Grenzübergangsstelle Herleshausen. Damit beschäftigte sich Jan Fischer. Dann waren es noch die Arbeitsmöglichkeiten in Herleshausen von früher und heute, bearbeitet von Moritz Janus. Ein weiteres Unterthema waren die Veränderungen der Industrie- und Gewerbe in Herleshausen, ausgearbeitet von Damian Ebeling. Paul Richter befasste sich mit der Bewegung in der Bevölkerung nach der Wiedervereinigung. Alle diese Themen waren sehr aufschlussreich und die Bearbeitung hat allen Spaß gemacht. Die Informationsbeschaffung dafür gestaltete sich etwas schwierig. Zum Schluss möchte ich noch erwähnen, dass es eine tolle Präsentationsprüfung war.

Damian Ebeling, 9R

Jan

Das Thema der dritten Gruppe lautete „Dt. Einheit an der Südringgauschule- Projekte und Veränderungen“.

Die Gruppe bestand aus den Schülern Florian Wagner, Justin Dach und Loreen Brückmann. Zuerst berichtete Florian Wagner über die Zeitzeugenprojekte der Südringgauschule im Rahmen der Feierlichkeiten zum 25jährigen Jubiläum der deutschen Wiedervereinigung an unserer Schule. Justin Dach stellte uns das Grenzmuseum „Schifflersgrund“ und den „Grenzlehrpfad“ in Obersuhl vor. An diesen Orten wird sehr authentisch das Leben an der innerdeutschen Grenze und der Aufbau der Grenzanlagen vor dem Mauerfall 1989 dargestellt und ist für Schüler gut vorstellbar. Unsere Klasse hat sich im letzten Schuljahr davon überzeugt. Zuletzt erzählte Loreen Brückmann von der Preisverleihung des Medienprojektes „Grenzenlos“ des Hessischen Rundfunks in Zusammenarbeit mit dem hessischen Kultusministerium. Es wurde aus Anlass von 25 Jahren Wiedervereinigung ausgeschrieben. Unsere Klasse hatte an diesem  Projekt „Grenzenlos“ teilgenommen und beim Hessischen Rundfunk von Kultusminister Dr. Alexander Lorz eine Urkunde erhalten. Loreen erinnerte auch noch mal an die aufregende Zeit ab dem 10.11.1989 – der Grenzöffnung – wie diese in unserer Schule und Herleshausen erlebt wurde. Auch welche Veränderungen sich daraus ergaben, wann die erste Lehrerin aus den neuen Bundesländern ihre Arbeit an unserer Schule aufnahm und sich das Lehrerkollegium in seiner Zusammensetzung bis heute verändert hat. Mit Fotos und Erläuterungen der Schüler wurde das Thema verdeutlicht.

Florian Wagner 9 R

Florian

 

Die Hauptschüler beschäftigten sich für ihre Präsentationsprüfung mit folgenden Themen:

  1. „Energetische Betrachtung der Schule“ mit den Schülern Nico Burgheim, Michael Gaastra, Lukas Behnke mit dem Mentor Georg Beringer
  2. „Hölzer aus unserer Region und ihre Verwendung“ mit den Schülerinnen Jasmin Renneisen, Vanessa Baum, Nisrine Alhallak mit der Mentorin Anette Wetterau
  3. „Haltung und Vermarktung von Rindern“ mit den Schülern Omran Alhallak, Michael Gaastra, Eric Rajaonarison und Leon Hose mit dem Mentor Andreas Ostertag