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Zwei Sonntage vor dem ersten Adventssonntag

begehen wir in unserem Land den Volkstrauertag, einen stillen Gedenktag für die Kriegstoten und Opfer der Gewaltbereitschaft und Gewaltherrschaft aller Nationen. Als Zeichen des Mitempfindens haben unsere Schülerinnen und Schüler im Wahlpflichtunterricht „Ortsgeschichte“ Grabgestecke gebunden und diese zu den Gräbern der verstorbenen sowjetischen Soldaten gebracht.

Dieses Schmücken der Soldatengräber, so wie wir es für unsere verstorbenen Angehörigen zum Ewigkeitssonntag praktizieren, wurde einst von Berta Schellenberg ins Leben gerufen, in Gedenken an ihren in Russland vermissten Bruder.

Eine ihrer Töchter führt diese mittlerweile zur Tradition gewordene Geste fort. Neben ihren Weihnachtssternen leuchten nun die Sonnenblumen der Schulgemeinde auf dem Soldatenfriedhof als Zeichen der Völkerverständigung.

Die bunten Grabgestecke machen den Besuchern sichtbar, dass die Erinnerung an die schreckliche Zeit des Krieges wachgehalten wird, um auch die kommende Generation für das kostbare Gut, den Frieden, zu sensibilisieren.

A.W

 

Grabgestecke